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Tipps für die Jahreszeit

Erkältung – ganz typisch für den Winter

Mann mit Erkältung putzt sich die Nase

© Pixel-Shot AdobeStock 285402567

Man hustet und niest, es kratzt im Hals - Erkältungen sind eine typische Begleiterscheinung der kalten Jahreszeit. Eine normale Erkältung ist aber glücklicherweise in aller Regel eine harmlose Angelegenheit und innerhalb weniger Tage vorbei. Anders sieht es bei einer echten Grippe aus. Auch wenn beides ein wenig ähnlich klingt, wird die echte Grippe von anderen Viren ausgelöst als ein grippaler Infekt, deswegen sind es verschiedene Erkrankungen.

Erkältung oder doch Grippe?

Typisch für eine Erkältung ist ein allmählicher Beginn. Bei einigen Menschen kommen die kribbelnde Nase und das erste Niesen zuerst, bei anderen kratzt es zunächst im Hals. Dass eine Erkältung mit Schnupfen beginnt, ist auch gerade bei Kindern häufig der Fall. Im Laufe der ersten Tage werden die Symptome stärker, oft kommt Husten dazu, manchmal führt eine Erkältung auch zu Fieber oder Kopfschmerzen.

Eine echte Grippe beginnt dagegen plötzlich mit deutlich stärkeren Symptomen. Oft fühlt man sich innerhalb kurzer Zeit krank und abgeschlagen. Für eine echte Grippe sind auch Fieber und Gliederschmerzen häufiger als bei einer Erkältung.

Die Symptome lindern

Hat die Erkältung erst einmal zugeschlagen, ist es wichtig, dem Körper Ruhe zu gönnen und außerdem viel zu trinken. Mit sportlichen Aktivitäten sollte man unbedingt warten, bis alle Symptome abgeklungen sind, leichte Spaziergänge an der frischen Luft können bei der Genesung aber helfen, wenn man sich danach fühlt.

Auch mit der Ernährung kann man den Körper unterstützen. Der Klassiker bei Erkältung, die Hühnerbrühe, kocht man am besten mit viel frischem Gemüse. So enthält sie wichtige Vitamine und versorgt den Körper darüber hinaus mit anderen Nährstoffen, die dringend gebraucht werden. Zudem sind Suppen meist etwas leichter zu essen, weil viele Menschen keinen großen Appetit haben. Ein weiterer Pluspunkt ist die enthaltene Flüssigkeit.

Weitere Hausmittel sind Tees, die je nach Sorte gegen bestimmte Beschwerden helfen können, zum Beispiel:

  • Kamille und Salbei bei Heiserkeit und Halsschmerzen,
  • Thymian und Lindenblütentee bei Husten
  • Pfefferminz befreit die Atemwege, ist also sowohl bei Schnupfen als auch bei Husten hilfreich.

Honig kann gerade bei Heiserkeit und Halsschmerzen durch seine antibakterielle Wirkung zusätzliche Linderung verschaffen. Auch Ingwer hilft durch seinen hohen Gehalt an Vitamin C, Erkältungen loszuwerden. Dazu kann man zum Beispiel ein Stück frischen Ingwer in einen Tee geben.

Grundsätzlich sollte man auch die Schleimhäute feucht halten, deswegen darf die Luft im Raum nicht zu trocken werden. Gerade trockene Heizungsluft zählt tatsächlich zu den Faktoren, die Erkältungen begünstigen. Auch Inhalationen können helfen, die Schleimhäute zu befeuchten und außerdem die Atemwege frei zu bekommen, weil sich Sekrete unter Umständen leichter lösen.

Auch zur Senkung von Fieber gibt es mit Wadenwickeln ein altes Hausmittel. Dieses kann auch schon bei Kindern zur Anwendung kommen. Babys sollte man bei Fieber jedoch zum Kinderarzt bringen.

Damit das Immunsystem die Erreger gut bekämpfen kann, ist es auf Vitamine angewiesen. Viel Obst und Gemüse sind also eine sinnvolle Ernährung bei Erkältung, dazu kann auch das eine oder andere Glas Saft zählen, wenn man ansonsten gerade nichts herunterbekommt.

Wenn Hausmittel nicht helfen, gibt es darüber hinaus eine Auswahl rezeptfrei erhältlicher Medikamente, die gegen die lästigen Symptome wirken. Halten sich die Beschwerden übermäßig lange oder werden sie zu schwerwiegend, ist es jedoch wichtig, den Arzt aufzusuchen.

Lieber vorbeugen

Kaum jemand kommt ganz ohne Erkältung durch den Winter. Zum Vorbeugen, auch vor dem nächsten Schnupfen oder Husten, ist es jedoch immer gut, das Immunsystem zu stärken. Dazu empfiehlt sich vor allem eine vitaminreiche Ernährung mit viel Vitamin C. Dass zusätzlich eingenommenes Vitamin C einen großen Effekt hat, ist jedoch nicht ganz richtig, denn der Körper kann das Vitamin nicht lange speichern. Jede Menge, die über den tatsächlichen Tagesbedarf hinausgeht, wird einfach wieder ausgeschieden. Deswegen ist es so wichtig, den Bedarf jeden Tag zu decken.

Außerdem braucht der Körper für eine funktionierende Abwehr Vitamin A; auch B6 und B12 sind nützlich. Eine gesunde Ernährung, die auch viele Ballaststoffe enthält, hilft zudem dabei, den Darm gesund zu halten. Da hier ein großer Teil unserer Abwehrkräfte sitzt, beugt man so auch Infektionen vor.

Auch regelmäßige Bewegung an der frischen Luft trainiert das Herz-Kreislauf-System und die Abwehrkräfte. Zudem ist es gut, den Stresspegel im Rahmen zu halten, denn viel Stress macht anfälliger für Infektionen.

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